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Gemeinde
Weißdorf
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Die Gemeinde Weißdorf liegt am Nordrand des Fichtelgebirges.
Mit den sechs Ortsteilen Benk, Bärlas, Bug, Oppenroth,
Albertsreuth und Wulmersreuth, die ringförmig um Weißdorf
angeordnet sind, beheimatet die Gemeinde etwa 1400
Einwohner. Industriell wird Weißdorf nach wie vor von der
Textil- und Holzindustrie geprägt. Einen besonderen Reiz an
Sehenswürdigkeiten bietet dabei das Wasserschloss (1364) und
die Pfarrkirche aus dem 15. Jahrhundert mit vorreformatorischen
Wandmalereien und gothischem Kreuzgewölbe. Neben einem
zweigruppigen Kindergarten sowie einer Grund- und
Teilhauptschule sorgt ein geräumiger Bürgersaal im Rathaus dafür,
dass das ganze Jahr über öffentliche Veranstaltungen durchgeführt
werden können. Verschiedenste Vereine bieten Betätigungsfelder
für die unterschiedlichsten Interessen. Auch im übrigen sind
alle Anforderungen für eine den heutigen Maßstäben gerechte
Infrastuktur erfüllt.
Mit der Ausweisung neuer Wohnbaugebiete erhofft die Gemeinde
weiteren Zuwachs
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Stadt
Münchberg
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Münchberg etwa 3 km
von Wulmersreuth entfernt, bekannt als Einkaufsstadt, Schulstadt
und Textilzentrum Oberfrankens. Gelegen in der nordöstlichen
Region Oberfrankens, ist sie mit über 12.000 Einwohnern die größte
Stadt im Landkreis Hof. Die flächenmäßige Ausdehnung von
68,79 qkm umfasst neben dem reinen Stadtbereich die Ortsteile
Ahornis, Biengarten, Gottersdorf, Grund, Hildbrandsgrün,
Jehsen, Laubersreuth, Markersreuth, Maxreuth, Mechlenreuth,
Meierhof, Mussen, Plösen, Pulschnitzberg, Poppenreuth,
Sauerhof, Schlegel, Schödlas, Schotteneinzel, Schweinsbach,
Solg, Straas und Unfriedsdorf.Die verkehrsgünstige Anbindung Münchbergs
über die Bundesautobahn A9 und Eisenbahnlinie Hof-Bamberg
hat zur Folge, dass sich die Stadt zu einer gut strukturierten
Industriestadt entwickelt hat. Besonders stolz kann Münchberg
auf die schulischen Einrichtungen sein:
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Die Fachhochschule
Coburg, Abteilung Textiltechnik und Gestaltung und das Staatl.
Berufsbildungszentrum Textil-Bekleidung Münchberg-Naila (mit
Staatl. Prüfamt für das Textilgewerbe) sowie die Staatl.
Berufsschule für Textilberufe nehmen eine herausragende
Stellung in Bayern ein; sie sind die einzigen Einrichtungen
dieser Art im Bundesland Bayern.Sie unterstreichen damit die
unmittelbare Verbindung zu allen Belangen der Textilindustrie.
Weiterhin verfügt die Stadt neben Grund- und Hauptschulen,
einem Staatl. Gymnasium, einer Staatl. Berufsschule und einer
Krankenpflegeschule auch über eine Staatl.
Landwirtschaftsschule. Doch im wesentlichen wird Münchberg von
dem ausgesprochenen Gewerbefleiß belebt. Unzählige
Dienstleistungsbetriebe und Handwerksunternehmen bieten ihre
Dienste an. Der Münchberger Einzelhandel bemüht sich der großstädtischen
und anspruchsvollen Gewöhnung gerecht zu werden und es an
nichts fehlen zu lassen. Münchberg ist deshalb weit über die
Grenzen der Region hinaus bekannt.
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Wandern
um Wulmersreuth
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Wenn heute auch die
fortschreitende Motorisierung uns dazu verleitet hat, mit dem
Auto ferne Ziele anzustreben und uns der Blick für die Naturschönheiten
unserer engeren Heimat zum Teil verlorengegangen ist, so soll
hier doch der Versuch nicht unterbleiben, das eine oder andere
nahegelegene Wanderzeil aufzuzeigen. Die Schönheit unserer
Umgebung darf als ein ländliches Kleinod betrachtet werden.
Berge, Täler und dunkle Wälder laden geradezu zum Verweilen in
Gottes freier Natur ein. Alte Burgen und Ruinen ziehen den
Wanderer immer wieder in seinem Bann und lassen ihn ehrfürchtig
stehen bleiben angesichts der Zeugnisse längst vergangener
Zeiten.
So lassen sich von hier aus ideale Wanderungen in das
Fichtelgebirge unternehmen, das in dem 880m hohen Großen
Waldstein seine höchste Erhebung hat. Dunkelgrüne Nadelwälder
und saftiggrüne Buchenwälder bedecken die Hänge des
Gebirgszuges, durchwoben von imposanten Felsgruppen und alten
Ruinen. Vom höchsten Punkt des Waldsteins, der "Schüssel",
aus genießt man eine herrliche Fernsicht über das
Fichtelgebirge, den Frankenwald, den Thüringer Wald bis weit
hinein nach Böhmen.
Vorbei am
"Teufelstisch führt der Weg in das innere der Burgruine,
die ein Bild ausgeprägter Romantik bietet. Das zuletzt den
Herren von Sparneck gehörende Stammschoß wurde 1523 vom Schwäbischen
Bund eingeäschert.
Am Weg zur
Saalequelle steht der noch vollständige erhaltene "Bärenfang",
eine aus der Markgrafenzeit stammende Bärenfalle.
In nördlicher
Richtung führt der Weg zum nahegelegen "Haag"(602m).
Von Wulmersreuth aus Richtung Bug- Oppenroth erreicht man auf
Waldwegen die auf dem Gipfel befindliche Burgruine
"Uprode". Mächtige Mauertrümmer zeugen von längst
vergangener Burgenherrlichkeit. Süd- und westlich davon noch
gut zu sehen der Burggraben, in nördlicher Richtung das steil
abfallende Gelände. Zeuge einer alten Trutz- und Schutzburg.
Unweit davon lädt die gemütliche Gastwirtschaft
"Stumpf" in Oppenroth den Wanderer zur Einkehr ein.
Nicht vergessen
werden soll dabei die Wulmersreuther Höhe, die wegen ihrer
Minerialienfunde ein besonderen Anziehungspunkt für Sammler
hat. Die hier erwähnte Münchberger Kneismasse hat eine
Flächenmäßige Ausdehnung von 525 qkm und erstreckt sich dabei
in Südwest-Nordrichtung von Wirsberg bis kurz vor Hof und von
Zell am Waldstein bis Schauenstein.
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